Alles rund um die Inventur

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Die Pflicht zur Aufstellung eines Inventars ist Teil der Verpflichtung, den Jahresgewinn durch Aufstellung eines Jahresabschlusses – bestehend aus Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung – zu ermitteln. Daher ist jeder Kaufmann dazu verpflichtet, wenn sein Umsatz an zwei aufeinanderfolgenden Abschlussstichtagen über 600.000 € liegt und sein Gewinn bei Jahresüberschuss mehr als 60.000 € beträgt. Die Aufstellung muss er zu Beginn seiner unternehmerischen Betätigung und zum Ende eines jeden Geschäftsjahres vornehmen. Diese Verpflichtung ergibt sich nach dem Handelsrecht (§ 240 i.V.m. § 241a Handelsgesetzbuch) und nach dem Steuerrecht (§ 140 und § 141 Abgabenordnung).

Bitte finden Sie in diesem Merkblatt alle wichtigen Informationen rund um die Inventur.

Elektronische Rechnungen

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Um als Unternehmer die ausgewiesene Umsatzsteuer als Vorsteuer geltend zu machen, benötigen Sie als Rechnungsempfänger eine Rechnung, die allen Anforderungen des Umsatzsteuergesetzes (UStG) entspricht. Ob diese Rechnung eine Papierrechnung oder eine elektronische Rechnung ist, ist dabei irrelevant, denn elektronische Rechnungen und Papierrechnungen sind gesetzlich gleichgestellt. Unser Merkblatt gibt Ihnen das nötige Wissen für den Vorsteuerabzug aus einer elektronisch übermittelten Rechnung an die Hand.

Die beschriebenen Anforderungen gelten insbesondere für Rechnungen im Sinne des UStG und für den Vorsteuerabzug. Für die Einkommensteuererklärung sind die Anforderungen nicht so hoch und es reicht in der Regel ein Ausdruck der elektronischen Rechnung. Den Originalbeleg müssen Sie aber aufbewahren, um ihn auf Verlangen einreichen zu können.

 

Klassiker zum Jahresende: Aufbewahrungspflichten

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Geschäftsunterlagen müssen sowohl nach dem Steuerrecht als auch nach dem Handelsrecht aufbewahrt werden. Wie lange Sie Ihre Unterlagen aufbewahren müssen, hängt davon ab, um welche Unterlagen es sich handelt. Während etwa Buchungsbelege und Jahresabschlüsse zehn Jahre aufbewahrt werden müssen, gilt dies für empfangene Handelsbriefe und Duplikate von versendeten Geschäftsbriefen nur für sechs Jahre.

Von welchen Vorschriften Sie betroffen sind, welche Unterlagen genau Sie aufbewahren müssen und worauf Sie dabei achten sollten, erfahren Sie in diesem Merkblatt.

Hol- & Bringservice für Ihre Unterlagen

Sie senden uns Ihre Buchführungsbelege mit der Post oder per Kurier? Sie übermitteln wichtige Belege lieber persönlich an uns? Sie würden dabei gerne Zeit und Geld sparen? Nutzen Sie unseren eigenen Hol- und Bringdienst für Ihre Unterlagen. Vertraulich. Sicher. Schnell.

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Einzugsgebiet

Folgend die Preisgestaltung (zzgl. 19% Umsatzsteuer) nach Einzugsgebiet, dargestellt mit den roten Kreisen auf der obigen Karte. Maßgeblich ist die Entfernung zur Brüder-Grimm-Straße 13, 60314 Frankfurt am Main:

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Wir suchen Verstärkung!

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Mit über 40 Mitarbeitern gehören wir zu den führenden Steuerkanzleien in Frankfurt. Wir beraten unsere Mandanten mit fachlicher Kompetenz in allen Bereichen des Steuerrechts sowie des Finanz- und Rechnungswesens und mit hohem persönlichen Einsatz. Unsere Mitarbeiter unterstützen wir in ihrer beruflichen und persönlichen Entwicklung und bieten einen modernen Arbeitsplatz in einem kollegialen Team.

Für den weiteren Ausbau unserer Kanzlei suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n engagierte/n

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Betriebsausflug 2017

Gemeinsamer Betriebsausflug 2017 mit unserer Partnergesellschaft am 18. August. Unter dem Motto „Frankfurt für Frankfurter“ startete unser Betriebsausflug am vergangenen Freitag nach einem gemütlichen Frühstück hoch über den Dächern der Stadt. Im Anschluss wartete auf die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine interessante und abwechslungsreiche Führung durch die City, die es teils mit dem Velo-Taxi und teils zu Fuß zu erkunden galt. Mit Sonnenschein im Gepäck konnte auf dem Frankfurter Lohrberg weiteres Wissen verknüpft und kulinarisch erweitert werden. So machten eine Apfelweinverkostung und herzhafte Speisen vom Grill auch einen kleinen Regenschauer am Nachmittag schnell vergessen, bevor der Abend mit Blick auf die Frankfurter Skyline in geselliger Runde ein gemütliches Ende fand.

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Und nun zum Steuerrecht: Bei der Gewinnermittlung sind Aufwendungen, die durch den Betrieb veranlasst sind, nicht jedoch Aufwen­dungen, die privat veranlasst sind, als Betriebsausgaben abzugsfähig. Gemischte Aufwendungen, die sowohl privat als auch betrieblich veranlasst sind, sind nur insoweit abzugsfähig, wie ein objektiver betrieblicher Anteil nachgewiesen werden kann. Daneben können Aufwendungen für die Lebensführung, die die wirtschaftliche oder gesellschaftliche Stellung des Steuerpflichtigen mit sich bringt, anfallen, die zugleich zur För­derung des Berufs oder der Tätigkeit des Steuerpflichtigen erfolgen. Bei bestimmten Aufwendungen, welche betrieblich oder beruflich veranlasst sind – hierzu gehören Geschenke an Geschäftsfreunde und Bewirtungsaufwendungen –, hat der Gesetzgeber eine gesetzliche Abzugsbeschränkung festgelegt.

Betriebsveranstaltungen sind Veranstaltungen auf betrieblicher Ebene mit gesellschaftlichem Charakter, etwa Betriebsausflüge, Weihnachtsfeiern und Jubiläumsfeiern. Eine Betriebsveranstaltung liegt nur vor, wenn der Teilnehmerkreis überwiegend besteht aus Betriebsangehörigen, deren Begleitpersonen und gegebenenfalls weiteren Personen, die einen besonderen Bezug zu den Mitarbeitern haben (z.B. Leiharbeiter oder Mitarbeiter anderer Unternehmen im Konzernverbund).

Aufwendungen des Arbeitgebers für Betriebsveranstaltungen unterliegen grundsätzlich nicht der Lohnsteuer, da sie im überwiegend eigenbetrieblichen Interesse ge­tätigt werden, etwa zur Förderung des Kontakts der Mit­arbeiter untereinander. Sofern aber die Aufwendungen einen Betrag von 110 € je Betriebsveranstaltung und teilnehmendem Arbeitnehmer übersteigen, sind die übersteigenden Aufwendungen lohnsteuerpflichtig.

In unserem Merkblatt finden Sie weiterführende Informationen: Geschenke, Bewirtungen und Betriebsveranstaltungen

Ihr Team der Madel & Kotalla Steuerberatungsgesellschaft

Kassenführung ab 2017

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Alle baren Geschäftsvorgänge eines Unternehmens sollen grundsätzlich über die Kasse abgewickelt und täglich in einem Kassenbuch aufgezeichnet werden. Der Gesetzgeber verschärft in mehreren Schritten die Anforderungen an die Kassenführung. Machen Sie sich fit zu dem Thema, um Hinzuschätzungen im Unternehmen zu vermeiden. 

Zum 31. Dezember 2016 lief die Übergangsfrist des BMF-Schreibens vom 26. November 2010 zur Aufbewahrung digitaler Unterlagen bei Bargeschäften aus. Ab dem 1. Januar 2017 müssen Unterlagen, die mittels elektronischer Registrierkassen, Waagen mit Registrierkassenfunktion, Taxametern und Wegstreckenzähler erstellt worden sind, für die Dauer der Aufbewahrungsfrist jederzeit verfügbar, unverzüglich lesbar und maschinell auswertbar aufbewahrt werden.

Die Einzelaufzeichnungspflicht bedeutet, dass aufzeichnungspflichtige Geschäftsvorfälle laufend zu erfassen, einzeln festzuhalten sowie aufzuzeichnen und aufzubewahren sind, so dass sich die einzelnen Geschäftsvorfälle in ihrer Entstehung und Abwicklung verfolgen lassen können.

Viele elektronische Registrierkassen, insbesondere ältere Kassen mit flüchtigen Speichern, erfüllen diese Vorgaben jedoch nicht. Je nach Fabrikat kann es sein, dass das Gerät die Daten nicht dauerhaft speichert (z.B. den internen Speicher regelmäßig leert), keine Schnittstelle existiert, um die Daten aus der Kasse auszulesen, oder nicht sichergestellt werden kann, dass die Daten unveränderbar aufgezeichnet werden. Derartige ältere Systeme, die diesen Voraussetzungen nicht genügen, werden somit vom Fiskus seit 01. Januar 2017 nicht mehr toleriert.

Ab dem 1. Januar 2018 wird zudem die Möglichkeit der Kassen-Nachschau eingeführt. Dies ist ein eigenständiges Verfahren zur zeitnahen Aufklärung steuererheblicher Sachverhalte unter anderem im Zusammenhang mit der ordnungsgemäßen Erfassung von Geschäftsvorfällen.

Elektronische Aufzeichnungssysteme müssen darüber hinaus ab dem 1. Januar 2020 über eine zertifizierte technische Sicherheitseinrichtung verfügen, die aus drei Bestandteilen besteht: einem Sicherheitsmodul, einem Speichermedium und einer digitalen Schnittstelle.

Weiterhin ist ab dem 1. Januar 2020 die verpflichtende elektronische Belegausgabe bei elektronischen Aufzeichnungssysteme vorgesehen. Danach muss für den an diesem Geschäftsvorfall Beteiligten ein Beleg erstellt und diesem zur Verfügung gestellt werden. Der Beleg kann elektronisch oder in Papierform zur Verfügung gestellt werden. Mit der Belegausgabepflicht entsteht für den am Geschäftsvorfall Beteiligten aber keine Pflicht zur Mitnahme des Belegs.

Ab dem 1. Januar 2020 haben Steuerpflichtige, die elektronische Aufzeichnungssysteme verwenden, die Art und Anzahl der im jeweiligen Unternehmen eingesetzten elektronischen Aufzeichnungssysteme und der zertifizierten technischen Sicherheitseinrichtungen dem zuständigen Finanzamt mitzuteilen.

Finden Sie hier unser aktuelles Merkblatt: Führung eines Kassenbuchs

Die vorstehenden Informationen bieten einen Überblick über die wesentlichen Eckpunkte und ersetzen keine individuelle Beratung. Was sich für den steuerlichen Laien auf den ersten Blick zunächst als eine fast unlösbare Aufgabe dargestellt, ist für uns Tagesgeschäft. Sprechen Sie uns an. 

Ihr Team der Madel & Kotalla Steuerberatungsgesellschaft

Consulto im Radio

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Sicher gut beraten unter einem Dach – Frankfurts neues Beratungsnetzwerk in der Brüder-Grimm-Straße 13 – Auch zu hören auf Radio FFH, planet radio und Harmony FM in der Zeit vom 24.7 – 28.7.2017

Seit Mai 2017 bieten vier Unternehmen unter der Dachmarke CONSULTO dem Kunden eine umfassende strategische Beratung an.

Die Idee dahinter: Sich ergänzende Dienstleistungen zusammenzuführen. Fachliche Kompetenz aus Recht, Wirtschaft und Steuer unter einem Dach – das bedeutet kurze Wege und schnellere Abstimmungen.

Dabei gilt es, in Lösungen und nicht in Problemen zu denken: Unternehmensgründung, Aufnahme neuer Geschäftsfelder, Vertragsgestaltung, Nachfolgeregelung, Geschäftsübernahme oder die digitale Anpassung von Prozessen sind nur einige Beispiele, die sowohl aus steuerlicher Sicht als auch rechtlich sowie betriebswirtschaftlich betrachtet werden sollten. Erreichbarkeit und Flexibilität sind dabei wichtige Faktoren.

Die Steuerberatungsgesellschaft Madel & Kotalla ist ein vertrauensvoller Partner für eine ebenso individuelle wie innovative Steuerberatung. Sie ist immer eng an Ihrem Kunden und möchte nicht nur in steuerlicher Hinsicht die Vergangenheit bewältigen, sondern vor allem zukunftsorientiert und proaktiv begleiten.

Wirtschaftsprüfer Kotalla hat dabei den genauen Blick auf die Zahlen und ist die perfekte Ergänzung zur Steuerberatung in Sachen Unternehmensbewertung und Unternehmensprüfung.

Die Madel & Kotalla Wirtschaftsberatung hat die Gegenwart und die Zukunft ihrer Kunden immer im Fokus. Sie sieht sich nicht als klassischer Unternehmensberater mit einer Standard-Methode, sondern versteht es interdisziplinär zu arbeiten, unterschiedliche Aspekte bei der Lösung von Problemen einzubeziehen und nicht in Schubladen zu denken, um wichtige Kompetenzen des Einzelnen zu nutzen.

Die Anwaltskanzlei Veit Reichert sieht die Aufklärung ihrer Kunden als wichtigste Aufgabe. Im Fokus stehen die rechtlichen, aber auch wirtschaftlichen Chancen und Risiken, die es gilt, deutlich und ungeschönt darzulegen, sozusagen die wirtschaftliche Betrachtung des Rechts.

Hier sind Sie sicher gut beraten!

Mehr Informationen zu diesem Netzwerk finden Sie unter www.consulto.de

Mit besten Grüßen

Ihr Team von Madel & Kotalla

Bewährte Kompetenz in neuem Gewand

Sehr geehrter Besucher unserer neuen Webseite,

wir haben uns entschieden, ein neues Gewand zu tragen, welches wir Ihnen hiermit gerne vorstellen möchten:

Aus der U. Madel & C.-D. Kotalla, Partnerschaftsgesellschaft, Steuerberatungsgesellschaft ist rechtsformwahrend die Madel & Kotalla, Partnerschaftsgesellschaft mbB, Steuerberatungsgesellschaft mit einem neuen Logo geworden. Für Sie als unser Mandant ändert sich dabei erst einmal nichts, und dennoch könnte sich für Sie Einiges ändern.

Wir haben diese Veränderung nicht aus einer Laune heraus vorgenommen, sondern weil es unser persönliches Anliegen ist, Ihnen eine „Rundumversorgung“ zu bieten. Aus dieser Idee heraus haben wir das Consulto Netzwerk, ein Netzwerk eigenständiger Unternehmen aus den Bereichen Recht, Wirtschaft und Steuern, in das Leben gerufen. Unter der Maßgabe „Sicher gut beraten“ arbeiten hier Berater aus verschiedenen Fachgruppen Hand in Hand.

Alle diese eigenständigen Unternehmen befinden sich dabei an einem Ort, der Ihnen bekannten Brüder-Grimm-Straße 13 in Frankfurt am Main. So können Sie, wenn Sie es wünschen, an einem Ort alle Ihre geschäftlichen Belange abklären und durch kurze Wege Zeit und Geld sparen und steuerlich, wirtschaftlich und rechtlich optimierte Lösungen mit „nach Hause“ nehmen.

Informieren Sie sich über die Unternehmen des Consulto – Netzwerkes über www.consulto.de auf unserer gemeinsamen Homepage. Gerne laden wir Sie auch dazu ein, sich hier auf unserer neu gestalteten Homepage zu informieren.

Wir freuen uns auf die weitere erfolgreiche Zusammenarbeit und hoffen sehr, dass Sie optisch wie inhaltlich Gefallen an unserem neuen Gewand finden.

Mit besten Grüßen

Ihr Team von Madel & Kotalla